Angsttraining

Wer einen Sturm der Angst – eine Panikattacke – erlebt hat, möchte keinen Zweiten erleben: Er wird beginnen sich zu beobachten, zu beruhigen, abzulenken, und er wird alles tun, dass Angst nicht zur Panik wird. Wo es geht, wird er der Angst aus dem Weg gehen oder immer auf dem Sprung sein, sich in „Sicherheit“ zu bringen: Unter Vorwänden eine Konferenz, einen Theaterbesuch oder eine Busfahrt abbrechen oder diese von vornherein vermeiden.
Ein Betroffener weiß nicht, dass dieses (nachvollziehbare) Verhalten des Beruhigens, Verlassens oder Meidens bewirkt, dass die Angst mehr und mehr Raum in seinem Leben einnimmt.

Es ist jedoch erlernbar, auf eine bestimmte Art auf die Angst zuzugehen (zum „Auge“ der Angst), damit sie beginnt, vor ihm – und damit aus seinem Leben – zu „fliehen“.

Viele Betroffene haben leider in sogenannten „Verhaltenstherapien“ die Erfahrung gemacht, dass durch die Therapie keine Reduktion der Angst eintrat. Einer der Gründe hierfür kann im fehlerhaften Vorgehen der Therapeuten liegen, wenn diese keine spezialisierte Weiterbildung für dieses Vorgehen erfahren haben, sondern lediglich eine Schulung für die Anwendung „verhaltenstherapeutischer Standardverfahren“.
Desweiteren ist es i.d.R. niedergelassenen Therapeuten aus organisatorischen Gründen nicht möglich, mit einem Patienten diese zeitintensive Trainingsverfahren durchzuführen, müssten sie doch ihre Praxis hierfür vorübergehend schließen.
Weiterhin problematisch ist, dass Psychotherapeuten durch die in der Bundesrepublik gültigen Psychotherapierichtlinien dieses zeitintensive Verfahren nicht oder nur teilweise mit den Krankenkassen abrechnen können. Dieser rechtliche Rahmen kann sich als Hindernis für die Erreichung des besten Trainingsergebnisses erweisen.

Das Angsttraining von ad oculum tempestatis ist diesen zeitlichen und organisatorischen Begrenzungen der Psychotherapie nicht unterworfen und kann quasi „kompromisslos“ gegen die Angst durchgeführt werden.

Ich begleite Sie in die angstbesetzten Situationen und leite Sie (an), auf diesem Weg zum „Auge“ der Angst, zum Auge des Sturms (ad oculum tempestatis) zu gehen. Zunächst in meinem Beisein, so bald wie möglich alleine, machen Sie die Erfahrung, dass die vermittelten Strategien auftretende Angst und Panik beenden und Sie insgesamt Ihr Leben wieder angstfrei gestalten können.
Die Begleitung kann – falls notwendig und erwünscht – weltweit durchgeführt werden.